Das Kernkabinett um Premierminister Bart De Wever nimmt die Verhandlungen über einen neuen Föderalhaushalt wieder auf. De Wever hat dafür einen neuen Vorschlag in den vergangenen Tagen ausgearbeitet.
Bis zum Schluss bleibt es ein Geheimnis, was genau in den Plänen steht, die De Wever den Ministern seines Kernkabinetts als neue Lösung vorlegen wird. Vertreter der Regierungsparteien hielten sich am Mittwoch im Vorfeld der neuen Gespräche mit medienwirksamen Forderungen zurück.
Vooruit-Chef Conner Rousseau betonte allerdings, dass er klare Prioritäten habe. Lieber länger verhandeln und letztlich einen guten und fairen Haushalt schmieden, als unbedingt schnell alles übers Knie zu brechen. Anders als De Wever hätte Rousseau auch kein Problem damit, das neue Jahr zunächst mit einem Nothaushalt basierend auf dem Haushalt des laufenden Jahres zu beginnen. Das sei nicht das Ende der Welt.
Dass die Regierung am Streit über den Haushalt zerbrechen werde, das glaubt Rousseau nicht. "Das sollten wir vermeiden", sagte er. Das ergebe auch für niemanden Sinn.
belga/RoP