Der wallonische Minister für Chancengleichheit, Yves Coppieters (Les Engagés), hat Äußerungen von Verteidigungsminister Theo Francken (N-VA) über den Zusammenhang zwischen Migration und Gewalt bei Demonstrationen scharf zurückgewiesen.
Francken hatte in der RTBF erklärt, die Gesellschaft habe sich durch Jahrzehnte der Masseneinwanderung stark verändert. Auf die Frage nach einem möglichen Zusammenhang zwischen Migration und Ausschreitungen stellte Francken die Gegenfrage, wer denn die Randalierer seien - ohne seine Aussage mit konkreten Belegen zu untermauern.
Coppieters bezeichnete solche Verknüpfungen als widerlich und warnte vor der Gefahr von Verallgemeinerungen. Jede Form von Gewalt müsse verurteilt werden. Die Verantwortung dafür dürfe jedoch nicht einer Herkunft oder einer Bevölkerungsgruppe zugeschrieben werden, schrieb er in den Sozialen Medien.
belga/mh