Nur 17 Prozent der Wallonen glauben, dass junge Menschen ein besseres Leben haben werden als ihre Eltern. In Flandern sind es 45 Prozent. Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten Ipsos-Studie hervor.
57 Prozent der Wallonen sind zudem der Meinung, dass junge Menschen ins Ausland gehen sollten, um bessere Zukunftsperspektiven zu haben. Während in Flandern vor allem bezahlbarer Wohnraum und psychische Gesundheit Sorgen bereiten, stehen in der Wallonie die Qualität der Bildung und deren Ausrichtung auf den Arbeitsmarkt im Fokus.
Auch den Beitrag der Schule zum Abbau sozialer Ungleichheiten bewerten Wallonen deutlich skeptischer als Flamen.
belga/jp