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Außenminister Prévot bei Generalversammlung in New York: Vereinte Nationen sind 'gemeinsamer Kompass'

23.09.202607:18
  • Föderalregierung
  • Les Engagés
Maxime Prévot am Rednerpult bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York
Maxime Prévot bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen (Bild: Benoît Doppagne/Belga)

Außenminister Maxime Prévot (Les Engagés) hat bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen gesprochen. Er vertritt Premierminister Bart De Wever (N-VA), der wegen der Haushaltsverhandlungen nicht in die USA gereist ist. Bei seiner Rede bezeichnete Prévot die Vereinten Nationen als "gemeinsamen Kompass in einer immer komplizierteren Welt".

Die Vereinten Nationen verkörperten Multilateralismus, das internationale Recht und den kontinuierlichen Dialog, so Außenminister Prévot vor den versammelten Staats- und Regierungschefs und anderen Würdenträgern. Deshalb müssten sie der gemeinsame Kompass in einer Welt voller Krisen bleiben, in der viele versucht seien, sich zurückzuziehen und zu isolieren und oft das Recht des Stärksten zu gelten scheine.

Der Außenminister hob in diesem Zusammenhang die großen Herausforderungen der zahlreichen Kriege, humanitären Krisen, des Klimawandels, von Pandemien und technologischen Umwälzungen wie der sogenannten Künstlichen Intelligenz hervor. Prévot forderte die politisch Verantwortlichen der Welt auch auf, nicht weiter bei der Entwicklungshilfe und Unterstützung für bedürftige Länder zu sparen.

Prévot hob auch hervor, dass Gesellschaft und Wirtschaft der einzelnen Länder immer enger miteinander verzahnt und voneinander abhängig seien, auch wenn das nicht allen klar sei. Damit das Recht des Stärkeren nicht das einzige Gesetz sei, das es gebe, müsse es also gemeinsame Regeln geben, um Probleme zu lösen.

Boris Schmidt

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