Das Kernkabinett hat am Montagvormittag mit Beratungen über den Staatshaushalt begonnen. Diskussionsgrundlage ist eine Note von Premierminister Bart De Wever. Im Vorfeld räumte De Wever ein, dass die Positionen der Koalitionspartner in vielen Bereichen noch weit auseinanderliegen und dass die Verhandlungen schwierig werden. Die Föderalregierung muss zehn Milliarden Euro einsparen.
Auch die wallonische Regionalregierung beginnt am Montag mit ihren Haushaltsberatungen. Die Mehrheit aus MR und Les Engagés muss im nächsten Jahr rund 900 Millionen Euro einsparen. Der Ministerpräsident der Region, Adrien Dolimont, spricht von einer "gigantischen" Aufgabe. Die Verschuldung der Region wird Ende dieses Jahres bei 33 Milliarden Euro liegen. Die Regionalregierung sucht jetzt nach Möglichkeiten, Ausgaben zu kürzen und Einnahmen zu erhöhen. Die Haushaltsberatungen sollen zwei Wochen dauern.
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