Die Föderalregierung arbeitet an einem nationalen Aktionsplan, um in Zukunft besser auf Waldbrände und andere extreme Wetterereignisse vorbereitet zu sein.
Der Plan soll klären, welche zusätzlichen Einsatzkräfte, Materialien und Fachkenntnisse benötigt werden und wie diese im Ernstfall schneller mobilisiert werden können. Klimaminister Jean-Luc Crucke (Les Engagés) betont, die Maßnahmen dürften nicht erst beginnen, wenn ein Brand bereits ausgebrochen sei. Risiken müssten besser erkannt und die Bevölkerung schneller gewarnt werden.
Auslöser für die neue Dringlichkeit ist auch der große Vennbrand im August. Crucke sagte, die Ereignisse hätten bestätigt, dass die Waldbrandgefahr längst keine theoretische Bedrohung mehr sei.
Der Aktionsplan soll außerdem die Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzdienste verbessern. Geprüft wird auch, wie die Armee im Notfall stärker eingebunden werden kann - etwa mit militärischen Mitteln zur Brandbekämpfung aus der Luft.
vrt/jp