Der Kampf gegen Sozialbetrug hat dem Staat mehr Geld eingebracht als im Vorjahr. Das teilte der zuständige Minister Rob Beenders (Vooruit) am Donnerstag mit.
Der Sozial-Ermittlungsdienst (SIRS-SIOD) deckte in der ersten Jahreshälfte eine Betrugssumme von rund 213 Millionen Euro auf. Das sind 19 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Den größten Anteil machte demnach Missbrauch bei Sozialbeiträgen aus. Betriebe zahlten dabei ihre fälligen Beiträge nicht. Auch beim Gesundheitswesen wurde deutlich betrogen. Die Dienste führten außerdem deutlich mehr Kontrollen durch als im Vorjahr. Fast die Hälfte der Ermittlungen zu Sozialdumping verlief positiv. Die Behörden setzten zudem verstärkt auf Vorbeugung und Information für Arbeitgeber.
belga/vk