In Brüssel hat die Polizei am Freitagabend an mehreren Bahn- und U-Bahn-Stationen eine groß angelegte Kontrollaktion gegen Drogenhandel und organisierte Kriminalität durchgeführt.
Beteiligt waren 500 Beamte aus allen sechs Polizeizonen der Hauptstadt sowie die Kriminalpolizei. Zum ersten Mal unterstützten auch etwa 70 Soldaten die Einsatzkräfte bei der Kontrolle.
In Brüssel war es in den vergangenen Tagen zu einer Reihe von Schießereien gekommen, vor allem in Saint-Gilles, aber auch in Anderlecht und Molenbeek. Unter anderem war ein Polizeikommissariat mit einer Kriegswaffe beschossen worden. Die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden hatten daraufhin eine verstärkte Polizeipräsenz gefordert.
Eine Bilanz der groß angelegten Kontrollaktion liegt bislang noch nicht vor.
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