Zum verheerenden Vennbrand hat sich Innenminister Bernard Quintin am Donnerstag den Fragen des zuständigen Innenausschusses der Kammer gestellt. Der Ausschuss ist dafür vorzeitig aus der Sommerpause zusammengekommen.
Die Opposition kritisierte vor allem die Koordination des Einsatzes und die unzureichende Vorbereitung. Quintin wies diese Kritik zurück.
Zunächst einmal sei es zu früh, um jetzt schon definitive Schlussfolgerungen aus der Katastrophe zu ziehen. Natürlich gebe es immer Punkte, die verbessert werden könnten, und das erst recht bei einer Katastrophe solchen Ausmaßes. Immerhin handele es sich um den größten Naturbrand in der Geschichte des Landes.
Mit diesen Punkten müsse man sich beschäftigen, um die Risiken besser zu identifizieren, die Vorbereitung auszubauen und damit die nationale Widerstandsfähigkeit zu verbessern
Gleichzeitig müsse man aber auch anerkennen, dass vieles sehr gut gelaufen sei. Er denke da an die Unterstützung durch alle Hilfeleistungszonen des Landes, durch den Zivilschutz, durch ausländische Einsatzkräfte und durch die EU. Das alles sei sehr wichtig, sagte Quintin im Innenausschuss der Kammer.
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vrt/rop