Die Föderalregierung stellt elf Millionen Euro zur Förderung der Kernforschung bereit. Das gab Energieminister Mathieu Bihet (MR) bekannt. Ein Teil der Mittel fließt in Forschungsprojekte zu kleinen modularen Reaktoren (SMR) bzw. zur Kernfusion.
Das Geld stammt aus dem Energiewende-Fonds der Regierung, der in den vergangenen zehn Jahren bereits fast 200 Millionen Euro in 140 belgische Forschungsprojekte investiert hat.
Belgische Forschungszentren, Universitäten und Unternehmen konnten ihre Projekte im vergangenen Jahr einreichen. Von den 41 Vorschlägen wurden nun acht ausgewählt, die sich alle mit Anwendungen der Kernenergie befassen.
Mit der Unterstützung dieser Projekte investiere Belgien in Technologien, die zu einer kohlenstoffarmen, sicheren und wettbewerbsfähigen Energieversorgung beitragen, so Minister Bihet.
belga/sh