Die Tierwelt vor der belgischen Küste hat sich in den vergangenen 30 Jahren deutlich verändert. Das zeigt eine Untersuchung des Flämischen Meeresinstituts (VLIZ).
Als Grund gilt der Klimawandel mit steigenden Temperaturen. Die Fischart Petermännchen hat sich demzufolge deutlich ausgebreitet. Mittlerweile hat sich sein Vorkommen in den belgischen Küstengewässern im Vergleich zu 1996 um den Faktor 24 erhöht.
Tiere, die auf kaltes Wasser angewiesen sind, nehmen hingegen ab. So ist der Bestand der Nordseegarnele innerhalb von 30 Jahren um 78 Prozent zurückgegangen. Zwischen 2014 und 2025 hat sich die Population an der belgischen Küste sogar halbiert.
Auch das Vorkommen der Strandkrabbe, des Herings und von Grundeln ist rückläufig, wie Jan Seys vom VLIZ in der VRT erklärte.
vrt/moko