Die Debatte über eine Gesetzesanpassung beim Schwangerschaftsabbruch ist erneut verschoben worden. Die Mehrheit im Justizausschuss der Kammer setzte die Beratungen am Dienstag bis zum 1. Dezember aus. Die Regierungsparteien wollen zunächst einen eigenen Gesetzentwurf vorlegen.
Oppositionsparteien kritisierten das Vorgehen scharf und sprachen von einer Verzögerungstaktik. Konkret geht es um Vorschläge von PTB und Anders. Sie sehen unter anderem vor, die Frist für einen legalen Schwangerschaftsabbruch von derzeit zwölf auf achtzehn Wochen zu verlängern, die Bedenkzeit abzuschaffen und den Abbruch vollständig zu entkriminalisieren.
Die Regierungsmehrheit ist in der Frage uneinig. Während einige Parteien eine Gewissensfreiheit bei der Abstimmung fordern, lehnt die christdemokratische CD&V eine Ausweitung über 14 Wochen hinaus ab.
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