Gewitter und Starkregen haben in der Nacht zu Sonntag in vielen Teilen des Landes für Hochwasser gesorgt und Schäden verursacht.
In der Provinz Lüttich sind besonders die Gemeinden Waremme, Hannut und Braives betroffen. Starke Windböen und kräftiger Regen führten zu umgestürzten Bäumen, Schlammlawinen und überfluteten Kellern.
In mehreren Ortschaften mussten Straßen gesperrt werden. Einsatzkräfte sind weiterhin damit beschäftigt, Verkehrswege freizuräumen und Wasser abzupumpen. Trotz der erheblichen Sachschäden wurden nach Angaben der Behörden keine schweren Zwischenfälle oder Verletzten gemeldet.
Auch in der Provinz Namur mussten die Feuerwehren Dutzende Male ausrücken. Heftige Regenfälle sorgten vor allem im Jemeppe-sur-Sambre für überschwemmte Straßen und Keller. Vereinzelt wurden Stromkabel abgerissen. Ein Baum fiel auf ein geparktes Auto, verletzt wurde niemand.
In Westflandern wurden Straßen überschwemmt, auch einige Keller standen unter Wasser. Stellenweise fielen innerhalb einer Stunde mehr als 40 Liter Regen pro Quadratmeter. In zwei Orten schlug der Blitz ein, ein Haus geriet in Brand. Verletzt wurde niemand.
In der Provinz Limburg sorgten Gewitter für Stromausfälle in mehreren Gemeinden.
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