Zum Start der Festivalsaison hat Test-Achats die Praktiken der belgischen Festivals kritisiert. Die Verbraucherorganisation untersuchte dazu 13 Festivals im ganzen Land.
Besonders kritisch sieht Test-Achats die Möglichkeit, Tickets in Raten zu bezahlen. Das könne vor allem junge Menschen dazu verleiten, Geld auszugeben, das sie noch gar nicht haben. Zudem fielen bei Stornierungen oft hohe Kosten an.
Kritik gibt es auch beim Weiterverkauf von Tickets. Entsprechende Plattformen seien häufig schwer zu finden oder mit zusätzlichen Gebühren verbunden.
Test-Achats bemängelte außerdem die Bezahlsysteme auf vielen Festivals. Dort seien oft nur eigene Währungen oder Bezahl-Armbänder zugelassen, für die dann Aktivierungskosten und Mindestbeträge anfielen.
Die Organisation fordert, Zahlungen per Bankkarte oder Smartphone überall zu ermöglichen. Auch zusätzliche Rückerstattungsgebühren hält sie für problematisch.
belga/vk