Die Städte und Gemeinden in der Wallonie fordern eine strukturelle Reform ihrer Finanzierung. Die "Union des Villes et Communes de Wallonie" stellte dazu am Dienstag eine Studie vor.
Darin warnt sie, dass die neun großen Städte (Charleroi, Lüttich, La Louvière, Mouscron, Tournai, Namur, Seraing, Verviers und Mons) ihre Rolle als wirtschaftliche und soziale Zentren nur eingeschränkt erfüllen können. Gründe seien steigende Ausgaben und unzureichende Einnahmen.
Besonders stark belastet seien die Kommunen durch Polizeikosten, Sozialausgaben und Pensionen. Zudem verlagerten ansässige Unternehmen ihre Steuerlast in Regionen mit niedrigeren Steuern.
Die Studie schlägt unter anderem eine Reform der Gemeindesteuern und des Katastereinkommens vor. Region und Föderalstaat sollten die Städte besser unterstützen.
belga/vk