Ab Samstag verfügt jeder Badeort an der Küste über mindestens einen bewachten Badebereich. Dort sind in diesem Jahr insgesamt rund 1.400 Rettungsschwimmer im Einsatz.
Da an der belgischen Küsten in den vergangenen Monaten verstärkt Migranten aufgegriffen wurden, die versuchten, mit kleinen Booten nach Großbritannien überzusetzen, halten die Rettungsschwimmer auch in dieser Hinsicht die Augen offen.
Eingreifen dürfen die Rettungsschwimmer nicht, wenn sie Migranten entdecken, aber es gehe vor allem darum, zu beobachten und Erkenntnisse an die zuständigen Stellen weiterzugeben, sagte Ann Beun vom Küstenrettungsdienst in der VRT.
Der Gouverneur der Provinz Westflandern, Carl Decaluwé, betonte aber auch: "Wenn Menschen in Gefahr geraten, greifen die Rettungskräfte ein - unabhängig davon, ob es sich um Urlauber oder Migranten handelt."
vrt/moko