Das Strafgericht Brüssel hat einen russischen Geschäftsmann wegen Spionage zu einer effektiven Haftstrafe von vier Jahren verurteilt. Der Beschuldigte wohnt in Brüssel.
Jahrelang schmuggelte er über ausländische Scheinfirmen militärisches Material von Belgien aus nach Russland, darunter waren auch Sprengstoffdetektoren. Die nötigen Dokumente stellte er sich selbst aus und umging damit die EU-Sanktionen.
Der Verurteilte soll auch für die russischen Geheimdienste spioniert haben. Sein in Russland lebender Sohn wurde in Abwesenheit zu sechs Jahren Haft verurteilt.
vrt/sh