"Natürlich ist das eine Eskalation" - Verteidigungsminister Francken spricht die gleiche Sprache wie Außenminister Prévot. Der russische Drohneneinschlag müsse unbedingt ernst genommen werden. Auf dem Treffen der EU-Außenminister nächste Woche und auch auf Nato-Ebene werde der Vorfall mit Sicherheit besprochen.
Russland würde mit solchen Aktionen die Reaktion der Nato testen, sagte Francken. In Rumänien und an der Ostflanke der Nato seien auch belgische Soldaten stationiert. Russland müsse unmissverständlich klar gemacht werden, dass es keine Möglichkeit gebe, hier in die Nato einzufallen.
Dafür müssten die Nato, aber auch die belgischen Streitkräfte sich noch mehr als bislang konzentrieren auf die Drohnen- und Cyberkriegsführung und auf alles, was damit zusammenhängt, sagte Francken.
Kay Wagner