Die Chefs der Polizeizonen Ostende und Westküste fordern zusätzliche Mittel, um gegen Schleuser und die wachsende Anzahl an Migranten an der belgischen Küste vorgehen zu können.
Dass immer mehr Migranten versuchen, von Belgien aus die Überfahrt in kleinen Booten nach Großbritannien zu unternehmen, ist auch auf das Vorgehen der französischen Behörden zurückzuführen. Diese fahren mittlerweile einen deutlichen strikteren Kurs, deshalb weichen viele Schleuser auf die belgische Küste aus.
Der Sommer sei eine arbeitsreiche Zeit für die Polizei, so Nicholas Paelinck, Chef der Polizeizone Westküste. In der Regel versuchten die kleinen Boote, am frühen Morgen in Richtung Großbritannien in See zu stechen. Da seien alle Einsatzkräfte gefordert, was große Auswirkungen auf die Kapazitäten habe.
Außerdem wird im Zusammenhang mit Kampf gegen Schleuser inzwischen häufig von Gewalttätigkeiten gegenüber Polizisten berichtet.
belga/moko