Die geplante Energieinsel vor der Küste von Ostende lebt auch unter der Arizona-Regierung weiter. So könnte man die Pläne von Energieminister Mathieu Bihet umschreiben. Vor knapp einem Jahr hatte die gleiche Arizona-Regierung das Projekt vorläufig gestoppt. Die Kosten waren aus dem Ruder gelaufen. Jetzt berichtet De Standaard, dass es zu niedrigeren Kosten weitergehen könnte. An den ursprünglichen Ambitionen der Insel soll dabei mit nur leichten Abstrichen festgehalten werden.
Die Insel war als eine Art Drehkreuz für Windenergie aus unterschiedlichen Offshore-Anlagen in der Nordsee geplant. Außerdem sollte Belgien mit Großbritannien durch ein Unterseestromkabel verbunden werden. Gerade dieser Plan wird von Bihet jetzt mit Nachdruck wieder aufgegriffen.
Das Kabel nach Großbritannien sei wichtig, um die Stromversorgung von Belgien sicherzustellen, argumentiert der Energieminister. Zwei Milliarden Euro soll bei der Verlegung des Kabels jetzt gespart werden. Möglich wird das unter anderem dadurch, dass nur noch eine geringere Strommenge als ursprünglich geplant über das Kabel transportiert werden soll.