Soweit bisher bekannt, betrifft das Datenleck nicht Passwörter oder persönliche Daten. Dennoch werden Nutzer der Lernplattform ermahnt, erhöhte Vorsicht walten zu lassen. Die Hacker sollen nämlich unter anderem Namen sowie offizielle und private E-Mail-Adressen erbeutet haben.
Dadurch könnten die Cyberkriminellen versuchen, beispielsweise Überweisungen auf andere Bankkonten umzuleiten, warnt eine Privacy-Expertin der VUB im Interview mit der VRT. Oder es könne versucht werden, gezielt private Daten oder Passwörter zu stehlen, etwa, indem Nutzer auf gefälschte Login-Formulare gelockt würden.
Die Daten wie vieler Menschen in Belgien betroffen sind, ist aktuell noch unklar. Potenziell gehe es aber um Tausende flämische Studenten und Hochschulmitarbeiter, heißt es. Mittlerweile könne die Lernplattform wieder sicher genutzt werden. Trotzdem verfolge man die Entwicklung der Situation genau, um gegebenenfalls weitere Maßnahmen ergreifen zu können.
Boris Schmidt