Nach der Reform des Arbeitslosengeldes schlagen die ÖSHZ-Verbände in den drei Regionen des Landes Alarm. Durch die zeitliche Befristung beobachten die Sozialhilfezentren einen starken Anstieg an Anträgen auf Sozialhilfe.
Der Druck auf die Zentren habe erheblich zugenommen. Die Verbände fordern von Integrationsministerin Anneleen Van Bossuyt (N-VA) daher zeitlich begrenzte Unterstützungsmaßnahmen. Dazu zählt ein Moratorium von mindestens sechs Monaten für alle Reformen, die die ÖSHZ betreffen.
In finanzieller Hinsicht fordern sie die Kompensation der Ausgaben für Eingliederungshilfen zu 100 Prozent. Ohne diese Maßnahmen sei die gesetzlich vorgesehene Hilfeleistung nicht mehr gewährleistet, warnen die Organisationen.
belga/sh