Die Trinkwasserqualität in Westflandern muss ab 2029 die EU-Normen einhalten. Das hat die flämische Regionalregierung am Montag beschlossen. Damit hat die Region noch fast drei Jahre Zeit, die Schadstoffbelastung deutlich zu senken.
Aktuell überschreiten die gemessenen Triazol-Rückstände in verschiedenen Westhoek-Gemeinden die EU-Grenzwerte um das Zehnfache. Triazol ist ein Pestizid-Abbauprodukt. Es gelangt durch die Landwirtschaft ins Grundwasser.
Außerdem hat die Regionalregierung beschlossen, künftig nicht mehr alle Beamten zu ersetzen, die in Pension gehen. Dadurch soll der Haushalt deutlich entlastet werden.
vrt/sh