In Tournai hat die Feuerwehr nach den heftigen Gewittern von Samstagabend etwa 50 Mal ausrücken müssen. Grund waren überflutete Straßen, verstopfte Gullys und unter Wasser stehende Keller.
Die ersten Gewitter waren gegen 19 Uhr ausgebrochen und brachten sintflutartige Regenfälle mit sich. Der Starkregen dauerte eine Stunde. Die letzten Einsätze fanden am Sonntagmorgen statt. Es gab keine Verletzten.
Betroffen von den Unwettern waren das Stadtzentrum von Tournai und die umliegenden Dörfer. Andere größere Städte der wallonischen Picardie blieben erstaunlicherweise verschont.
Auch in der Provinz Antwerpen hat der heftige Regen Samstagabend an verschiedenen Orten zu Überschwemmungen geführt. In Mechelen und Putte musste die Feuerwehr auch wegen Blitzeinschlägen ausrücken.
In Brecht stürzte eine Scheune ein. Ein nahe gelegenes Wohnhaus blieb unbeschädigt. Außerdem rückte die Feuerwehr wegen umgestürzter Bäume aus.
belga/vrt/okr/vk