Vor der belgischen Küste sind Samstagfrüh fünf Boote mit Migranten entdeckt worden. Sie hatten vermutlich in Bredene, Oostduinkerke und Middelkerke abgelegt und waren unterwegs in Richtung Großbritannien.
Laut Polizei saßen insgesamt mehr als 200 Migranten in den Booten - so viele waren zuvor noch nie vor unserer Küste entdeckt worden.
Dabei haben die Schleuser ihre Strategie geändert. Offenbar lassen sie möglichst viele Flüchtlinge gleichzeitig aufs Meer hinausfahren, weil die Polizei so unmöglich alle Menschen aufgreifen kann.
Die Samstagfrüh entdeckten Migranten wurden von der Wasserschutzpolizei an die französische Küste getrieben, wie es eine Vereinbarung zwischen beiden Ländern vorsieht. Frankreich wiederum hat ein Abkommen mit Großbritannien über das weitere Vorgehen.
vrt/jp