Vizepremier und Außenminister Maxime Prévot besucht in der kommenden Woche fünf Länder des Westbalkans, um deren Perspektiven für einen EU-Beitritt zu unterstützen.
Geplant sind Stationen in Montenegro, Serbien, Nordmazedonien, dem Kosovo und Bosnien-Herzegowina. Prévot betonte, der Westbalkan sei Teil Europas und Sicherheit sowie Stabilität der Region seien eng mit denen der Europäischen Union verbunden.
Einige Staaten warteten bereits seit über zwanzig Jahren auf Fortschritte im Beitrittsprozess. Deshalb müsse eine glaubwürdige Integrationsperspektive erhalten bleiben. Gleichzeitig erwarte man aber auch, dass die Länder die notwendigen Reformen mutig umsetzen.
Zudem verwies Prévot auf hybride Bedrohungen und wiederkehrende Desinformationskampagnen aus Russland, insbesondere im Vorfeld von Wahlen. Diese zielten darauf ab, die öffentliche Meinung zugunsten Moskaus zu beeinflussen. Auch deshalb müsse dem Thema geopolitisch besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.
belga/fk