In den vergangenen Wochen hat die Polizei an der belgischen Küste mehr als 40 Schleuser festgenommen. Außerdem beschlagnahmte sie etwa 30 Fahrzeuge. In den Fahrzeugen befanden sich maritime Ausrüstungsgegenstände wie Rettungswesten, Pumpen und Motoren. Sie sollten mutmaßlich für die illegale Überfahrt von Migranten nach Großbritannien benutzt werden.
Die Polizei hat bei der Kontrolle der Küste seit etwa einem Monat personelle Verstärkung aus allen Abteilungen der Föderalen Polizei. Hintergrund ist, dass Menschen immer häufiger versuchen, von Belgien aus illegal nach Großbritannien zu gelangen. Häufig starten sie mit ihren Booten erst Richtung Frankreich und setzen dann über den Ärmelkanal über.
Unterstützt wird die belgische Polizei bei ihrem Einsatz gegen Schleuserbanden auch von Kollegen aus Frankreich und Großbritannien.
vrt/sh