Nach einem Zwischenfall an einem Bahnübergang bei der Flandern-Rundfahrt ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft. Bei dem Radrennen hat eine Gruppe von Radfahrern den Bahnübergang überquert, als ein Zug nahte und die Schranken dabei waren, sich zu schließen.
Die Staatsanwaltschaft will die Radfahrer, die das Stop-Signal ignoriert haben, identifizieren und vor ein Polizeigericht bringen. Dann drohen ihnen 400 bis 5.000 Euro Geldbuße oder ein Führerscheinentzug.
Auch Schienennetzbetreiber Infrabel kritisierte die Radfahrer scharf. Sie hätten sich in Lebensgefahr gebracht und seien kein gutes Vorbild - insbesondere nach einem Unfall an einem Bahnübergang in Kapellen am Freitag, bei dem eine 14-Jährige schwer verletzt worden war.
vrt/okr