"Wir werden ab jetzt die Rückholoperationen intensivieren", verspricht Außenminister Maxime Prévot auf der Plattform X. Die Anlaufschwierigkeiten scheinen jetzt jedenfalls überwunden zu sein. Alle Genehmigungen für den Einsatz einer militärischen Passagiermaschine lägen jetzt vor, schrieb Prévot in sozialen Medien. Der erste Flug, der 184 Belgier und 37 weitere Europäer aus Oman nach Brüssel bringen soll, ist für Samstagabend 19 Uhr belgischer Zeit geplant. Alles hänge aber von der Sicherheitslage ab, sagte der Sprecher von Außenminister Maxime Prévot der Nachrichtenagentur Belga.
Außerdem gebe es jetzt auch die Erlaubnis, um Militärflüge von den Vereinigten Arabischen Emiraten aus zu organisieren. Zwei Airbus A400M der Luftstreitkräfte werden Sonntag jeweils rund 100 Personen von Dubai ins ägyptische Hurghada bringen. Der Weiterflug nach Belgien werde aktuell noch organisiert.
Schließlich wurde ein Charterflug der zypriotischen Fluggesellschaft Cyprus Airways geordert, der ebenfalls Sonntag von Dubai nach Brüssel starten soll. An Bord dieser Maschine sei Platz für 180 Menschen, so Prévot.
Wenn alle geplanten Flüge an diesem Wochenende stattfinden, können 564 Landsleute zurückgebracht werden. Vorrang bekommen dabei Menschen mit gesundheitlichen Problemen oder Frauen mit kleinen Kindern. Insgesamt haben etwa neunhundert belgische Staatsangehörige darum gebeten, sie aus der Golfregion zu repatriieren.
Das niederländische Außenministerium teilte Samstagnachmittag mit, dass ein für Samstag geplanter niederländischer Rückführungsflug von Oman nach Amsterdam aufgrund der Sicherheitslage verschoben wurde.
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