Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat die Entscheidung der wallonischen Regierung begrüßt, die geplante Gemeindesteuer der Stadt Charleroi von drei Euro pro Passagier für den örtlichen Flughafen nicht zu genehmigen.
Als Reaktion darauf kündigte Ryanair an, geplante Kapazitätskürzungen am Brussels South Charleroi Airport teilweise zurückzunehmen. Das Sommerprogramm werde wie ursprünglich vorgesehen beibehalten, versprach Ryanair-Geschäftsführer Eddie Wilson.
Zugleich hält die Fluggesellschaft jedoch den Druck auf die Föderalregierung aufrecht. Sollte diese an ihrem Vorhaben festhalten, die Flugsteuer auf zehn Euro anzuheben, werde Ryanair im Herbst zwei Millionen Sitzplätze am Flughafen Charleroi streichen.
belga/rop