Nach der Beschlagnahmung von rund 200 Tieren in Ciney in der Provinz Namur hat sich der wallonische Ministerpräsident Adrien Dolimont für verschärfte Regelungen ausgesprochen.
Dolimont will erreichen, dass Personen, deren Tiere beschlagnahmt wurden, sich nicht sofort andere Tiere zulegen können. Während Ermittlungen laufen, wären solche Personen davon vorerst ausgeschlossen, lautet sein Vorschlag.
Dolimont fordert ebenfalls härtere Strafen. Es müsse deutlich werden, dass mit dem Halten von Tieren eine Verantwortung einhergehe, so der wallonische Ministerpräsident in der RTBF.
Die Tiere in Ciney, darunter Schafe und Geflügel, waren unter unangemessenen Umständen untergebracht worden, teilweise in Käfigen und Stallungen ohne Wasser und Nahrung oder in völliger Dunkelheit, teilte die Tierschutzvereinigung "Animaux en Péril" mit.
"Solche Situationen sind nicht akzeptabel", sagte Dolimont. Laut der RTBF war es nicht das erste Mal, dass der Tierhalter auffällig geworden war.
rtbf/moko