Belgien unternimmt nicht genug gegen den Klimawandel. Das ist das Ergebnis der Evaluierung des nationalen Klimaplans durch die EU-Kommission. Der Plan legt den Kurs der belgischen Energie- und Klimapolitik bis 2030 fest. Bis dahin soll der Ausstoß von Treibhausgasen in Belgien um 40 Prozent sinken.
Die EU-Kommission kritisiert in ihrem Bericht, dass Belgien keinen Plan zum schrittweisen Ausstieg aus der Subventionierung von fossilen Energien hat. Parallel dazu fehlen Schritte zum Energiewandel. Die EU-Kommission fordert größere Anstrengungen von Belgien.
Der nationale Klimaplan war nach langen Verhandlungen erst im Oktober 2025 verabschiedet worden. Außer von der Föderalregierung musste er auch von den Regionen abgesegnet werden. Zuvor hatte die EU schon einmal einen nationalen Klimaplan Belgiens zurückgewiesen.
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