Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat in Brüssel mit einer Aktion auf die Gefahr hingewiesen, dass Europa seine Energieabhängigkeit im Gassektor von Russland auf die USA verlagert. Greenpeace begrüßt zwar grundsätzlich den Ausstieg aus russischem Gas, kritisiert jedoch die Umstellung auf amerikanisches Gas.
In einer Erklärung warnt die Organisation vor einer "gefährlichen" neuen Abhängigkeit. Jeder Euro für US-Gas stärke das autoritäre Programm von Präsident Trump im Inland und seine imperialistischen Ambitionen im Ausland, sagte eine Sprecherin. Der Abschied von Putins Gas sei richtig, sich auf Trumps Gas einzulassen, sei aber keine echte Lösung.
belga/rop