In der Region Brüssel und auch in Flandern ist am Montag der Informationsschwellenwert für Feinstaub überschritten worden. In den vergangenen 24 Stunden wurden mehr als 35 Mikrogramm pro Kubikmeter gemessen. Das teilte die Interregionale Umweltagentur Celine mit.
Hält die Situation länger als zwei Tage an, müssten Maßnahmen ergriffen werden, etwa zur Förderung von Alternativen zum Auto oder zur Einschränkung des Verkehrs. Die hohen Belastungen sind vor allem auf Emissionen aus Heizungen und dem Straßenverkehr zurückzuführen, die sich wegen der windstillen Wetterlage anreichern. Auch Schadstoffe aus den Nachbarländern tragen zur Belastung bei. Für Dienstag wird jedoch mehr Wind erwartet, sodass die Feinstaubkonzentrationen wieder sinken dürften.
Erhöhte Feinstaubwerte können Atemprobleme verursachen und bestehende Atemwegs- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen verschärfen. Besonders gefährdet sind Kleinkinder, ältere Menschen sowie Personen mit Vorerkrankungen.
belga/rop