Innenminister Bernard Quintin hat die Ausschreitungen in der Brüsseler Gemeinde Molenbeek und in Antwerpen verurteilt, zu denen es nach dem Finale im Afrika-Cup zwischen Marokko und Senegal gekommen war.
In Antwerpen wurden neun Personen festgenommen, nachdem sie Steine auf Polizisten und Eier auf einen Bus der Nahverkehrsgesellschaft De Lijn geworfen hatten. In Molenbeek hatten sich mehrere hundert Jugendliche an einer Metrostation versammelt. Sie warfen Feuerwerkskörper und Brandbomben und zerstörten eine Bushaltestelle.
Quintin sagte, die gewalttätigen Randalierer würden das Image einer ganzen Gemeinschaft beschmutzen. Sie würden ihre Nachbarn terrorisieren und Zerstörungen in ihrem Viertel anrichten. Die Zeit der Ausreden für diese Taten sei vorbei. Die Randalierer müssten hart bestraft werden.
Senegal holt Afrika-Cup - Ausschreitungen in Molenbeek und Antwerpen
belga/rtbf/est