Belgien folgt damit den Ankündigungen anderer europäischer Staaten - zuvor hatten bereits unter anderem Frankreich, Deutschland und die Niederlande ihre Teilnahme an der Mission unter dänischem Kommando bestätigt.
Die Entsendung der internationalen militärischen Erkundungsmission war diese Woche beschlossen worden. Offiziell hat die Mission die Aufgabe, zu untersuchen, welche Militärübungen künftig in Grönland durchgeführt werden können. Außerdem soll sie auch prüfen, inwiefern die militärische Präsenz in dem Gebiet beziehungsweise in der Arktis erhöht werden kann im Rahmen des Nato-Verteidigungsbündnisses.
Effektiv gilt die Mission aber vor allem als Reaktion auf die anhaltenden Drohungen von US-Präsident Donald Trump, sich Grönland, das zu Dänemark gehört, notfalls mit Gewalt anzueignen. Die Teilnehmer an der multinationalen Militärmission hoffen, Trump durch die Anwesenheit der Truppen von seinen Plänen abzubringen. Die teilnehmenden Länder gehören, wie die Vereinigten Staaten auch, der Nato an.
Trump hat jedoch bereits mitteilen lassen, sich davon nicht umstimmen zu lassen. Er beharrt darauf, dass Grönland ein Teil der Vereinigten Staaten werden müsse.
Boris Schmidt