Immer mehr Menschen benutzen in Belgien das Fahrrad als Verkehrsmittel, um zur Arbeit zu fahren. Das zeigen die Zahlen des neusten Verkehrsbarometers des Personaldienstleisters Acerta.
Die Unterschiede zwischen Flamen und Wallonen bleiben dabei sehr groß. Mehr als die Hälfte aller Flamen benutzt regelmäßig das Fahrrad, um zur Arbeit zu fahren. Laut der Statistik von Acerta für das abgelaufene Jahr sind es genau 50,8 Prozent aller Flamen, die hin und wieder oder ausschließlich (17,6 Prozent) mit dem Fahrrad zur Arbeit pendeln. Das sind gut zwölf Prozent mehr als noch vor fünf Jahren.
In der Wallonie dagegen sind es nur sechs Prozent der Arbeitnehmer, die regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit radeln. Aber auch hier ist die Zahl gestiegen.
Diese zunehmende Popularität des Fahrrads sei vor allem dem E-Fahrrad zu verdanken, heißt es in der Studie. Die mit "regelmäßig" übrigens nicht "ausschließlich" meint. Ganz grundsätzlich bleibt nämlich das Auto das Verkehrsmittel Nummer eins aller Belgier, um zur Arbeit zu pendeln. Die Beliebtheit des Autos geht landesweit nur leicht zurück.
Bei den öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Entwicklung unterschiedlich in den Regionen. Die Popularität der öffentlichen Verkehrsmittel nimmt in der Wallonie leicht zu, in Flandern dagegen leicht ab.
Kay Wagner