Von dem verheerenden Brand in den Schweizer Alpen sind nach neuen Informationen insgesamt drei Belgier betroffen. Das hat Außenminister Maxime Prévot am Samstagvormittag bekanntgegeben.
Bei der dritten Person handelt es sich um einen Belgier, der sowohl die Schweizer als auch die belgische Nationalität besitzt. Er gehört zu den insgesamt sieben Schwerverletzten, die Belgien aufnimmt. Er kam Samstagmorgen zusammen mit einem anderen Patienten an.
Die Maschine mit den fünf ersten Brandopfern war Freitagabend gelandet. Sie wurden in Spezialkliniken in Löwen, Lüttich, Charleroi und das Militärkrankenhaus Neder-Over-Heembeek gebracht.
Die beiden anderen Betroffenen sind zwei junge Frauen aus Wallonisch-Brabant. Eine wurde bei dem Feuer zwar verletzt, konnte inzwischen aber das Krankenhaus verlassen.
Die andere gilt weiter als vermisst. "Da können wir wohl langsam von dem Schlimmsten ausgehen", sagte Außenminister Prévot der RTBF. Um Gewissheit über das Schicksal des Mädchens zu erhalten, müsse man aber erst die offiziellen Mitteilungen der Schweizer Behörden abwarten.
belga/sh/mh