Sieben EU-Staaten drängen darauf, in Belgien eingefrorene russische Vermögenswerte zugunsten der Ukraine freizugeben.
Die Staats- und Regierungschefs von Estland, Finnland, Irland, Lettland, Litauen, Polen und Schweden richteten einen entsprechenden Appell in einem Brief an EU-Ratspräsident Costa und Kommissionspräsidentin von der Leyen. Die Länder, die eine Nutzung der Gelder fordern, grenzen fast alle an Russland.
Das Vermögen in Höhe von fast 200 Milliarden Euro wird vom Finanzdienstleister Euroclear in Brüssel verwaltet. Premier De Wever lehnt eine Freigabe strikt ab, weil er schwere finanzielle und gerichtliche Konsequenzen befüchtet.
belga/vrt/jp