Der Schienennetzbetreiber Infrabel hat im vergangenen Jahr 646 Zwischenfälle an Gleisanlagen festgestellt. Das ist im Vergleich zu 2023 ein Anstieg von zwei Prozent, meldet Infrabel.
Fünf Personen seien im vergangenen Jahr durch Unfälle auf Gleisen ums Leben gekommen, heißt es weiter. Infrabel hat eigener Angabe nach zusätzliche Kameras und Überwachungssysteme eingerichtet. Das habe die Aufdeckung von Verstößen verbessert und zu einem Anstieg der gemeldeten Fälle geführt.
Dass sich Menschen auf Gleisanlagen begeben, bleibe ein "großes Problem, das Leben gefährde" und zudem für große Verspätungen im Zugverkehr sorge, so Infrabel.
belga/moko