Hilfsorganisationen in Ruanda dürfen nicht mehr mit belgischen NGO's, Universitäten und Gesundheitseinrichtungen zusammenarbeiten. Das hat die Regierung in Kigali verfügt. Betroffen sind unter anderem Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz, 11.11.11 und das Tropeninstitut in Antwerpen.
Vorige Woche hatte Ruanda bereits alle diplomatischen Beziehungen zu Belgien abgebrochen. Das ostafrikanische Land wirft der belgischen Regierung vor, im Konflikt im Ostkongo Partei für Demokratische Republik Kongo zu ergreifen.
Außenminister Maxime Prévot (Les Engagés) erklärte, Belgien nehme die Entscheidung zur Kenntnis. Man berate derzeit mit den betroffenen Organisationen und Einrichtungen, wie mit der neuen Situation umgegangen werden sollte.
belga/vrt/jp