Engie-Chef: Jüngste Kernzentralen erst 2027 bereit

Die Laufzeitverlängerung von zwei Atommeilern ist schwer umzusetzen und könnte sich bis 2027 hinziehen. Das erklärte der Chef von Engie Belgien, Thierry Saegeman, in der Zeitung De Tijd.

Tihange

Kernkraftwerk Tihange (Archivbild: Nicolas Maeterlinck/Belga)

Letzte Woche hatte die Föderalregierung beschlossen, die zwei jüngsten Kernzentralen doch nicht im Jahr 2025 vom Netz zu nehmen. Der Atomausstieg wurde damit auf das Jahr 2035 verschoben.

Der Engie-Chef erklärte, diese Entscheidung sei zu kurzfristig getroffen worden. In den Atommeilern, die länger am Netz bleiben sollen, müssten Anpassungen vorgenommen werden.

Gleichzeitig müssten die alten Reaktoren zurückgebaut werden. Es werde schwer, dafür genügend Unternehmer und kompetentes Personal zu finden.

vrt/belga/est

2 Kommentare
  1. alex timmermann

    das weiss man doch ! tolle profis !

  2. Frank Mandel

    Seit vier Monaten frage ich schriftlich eine Beratung für einen neuen Heizkessel oder Solarpanelen bei Engie an, da kommt nichts.
    Ich denke, dass dann die Vision mit 2027 wohl stimmt.
    Wolle anstelle Baumwolle tuts aber auch zuhause….