Energieproduzenten: Mehrwertsteuer frühestens ab April senken

Die Mehrwertsteuer auf Energie noch vor dem 1. Februar zu senken ist unmöglich. Das erklärte der Belgische Verband der Strom- und Gasunternehmen (Febeg) am Mittwoch.

Wasserkocher und Kaffeemaschine in einer Küche

Illustrationsbild: BRF

Mittwochabend kommen die zuständigen Minister der Föderalregierung zusammen, um über Maßnahmen zu beraten, wie die Haushalte bei ihren Energierechnungen entlastet werden können.

Die Energieproduzenten sagen, auch wenn eine Mehrwertsteuersenkung ein einfaches Mittel zu sein scheine, bedeute sie zahlreiche Änderungen bei Kunden und Staat. Sie fordern eine klare und schnelle Entscheidung. Die Mehrwertsteuer zu senken, das sei frühestens zum 1. April machbar.

rtbf/vk

2 Kommentare
  1. Uwe Chemnitz

    Eigentlich sollte der Staat das sagen haben, nicht die Energie-Produzenten.
    Da fragt man sich echt, gehts noch????
    AHA zum 1. April……und wird es noch mehr Unmut geben.
    Seit wann hat die Industrie dem Staat zu sagen, was und wie und wann es geht. Seit der Privatisierung von staatlichen Unternehmen…und das war eine
    …….idee

  2. Jochen Decker

    Wenn sich der Gaspreis vervierfacht, bringt die Senkung der Mehrwertsteuer kaum etwas.
    Es werden ganz andere Anstrengungen nötig sein, will man eine Verelendung insbesondere der finanzschwachen Haushalte verhindern.