Assuralia: Hochwasserkatastrophe verursacht Schäden von über zwei Milliarden

Der Versicherungsschaden, der bei der Hochwasserkatastrophe Mitte Juli entstanden ist, liegt insgesamt bei knapp 2,2 Milliarden Euro. Das hat der Versicherungsverband Assuralia mitgeteilt.

Zerstörtes Haus in Pepinster

Zerstörtes Haus in Pepinster (Archivbild: Bernard Gillet/Belga)

Bis Ende September sind fast 72.000 Dossiers mit Schadensfällen bei den Versicherungen eingereicht worden. Ein Großteil der Schadensfälle betrifft Häuser und Wohnungen in der Wallonie. Von dort sind Schäden in Höhe von mehr als zwei Milliarden Euro gemeldet worden. Die Lütticher Region war am schwersten von den Überschwemmungen getroffen worden.

Die wallonische Regionalregierung hatte angekündigt, die Hälfte der Schadensvergütung zu übernehmen.

Der Versicherungsverband geht davon aus, dass die Prämien für Feuerversicherungen steigen werden. Das liegt dem Verband zufolge nicht nur an den Überschwemmungen, sondern auch daran, dass die Baumaterialien in den letzten Monaten deutlich teurer geworden sind.

belga/vrt/est

2 Kommentare
  1. Jürgen Margraff

    Aha, also zahlen WIR die Hälfte der 2.2 Milliarden – da werden sich die Versicherungsgesellschaften freuen – ob wir allerdings auch nur die Hälfte der Versicherungsprämien zahlen können ist NICHT zu erwarten… Die sollen sogar noch steigen (Baumaterialien was für ein Stuss) PROFITGIER wäre eher anzunehmen… Die kriegen den Hals NIE zu!

  2. Christian Reul

    Dann müssten im Umkehrschluss auch alle Schadensfallsummen erhöht werden, denn sonst bin ich ja unterversichert? Geschieht dies auch automatisch, oder heißt es dann nachher „Pech gehabt“ ?