Sterblichkeitsrate wieder wie vor Corona

Die Sterbezahlen haben sich wieder normalisiert. Im Durchschnitt sterben jeden Tag in Belgien 300 Menschen. Das ist soviel wie vor der Corona-Krise, wie aus Zahlen von Statbel hervorgeht.

Herzinfarkt (Illustrationsbild: Bildagentur PantherMedia/Klaus Ohlenschläger)

Illustrationsbild: Bildagentur PantherMedia/Klaus Ohlenschläger

Im Corona-Jahr 2020 starben täglich im Durchschnitt 347 Menschen. Insgesamt gab es in Belgien letztes Jahr 18.105 Todesfälle mehr als 2019. Das bedeutet, dass die Übersterblichkeit auf das ganze Jahr gesehen bei 16,64 Prozent lag. Inzwischen liegt die Sterblichkeitsrate wieder auf dem üblichen Niveau.

Unter allen Todesursachen lag Covid-19 letztes Jahr auf Platz drei hinter Herz- und Gefäßerkrankungen und Krebs. Inzwischen liegt Covid-19 auf Platz vier der Todesursachen. Dieses Jahr starben mehr Menschen an Atemwegs- und Lungenkrankheiten.

vrt/km

26 Kommentare
  1. Gerhard Schmitz

    Die Aussage „INZWISCHEN liegt die Sterblichkeitsrate wieder auf dem üblichen Niveau“ ist irreführend.

    Tatsächlich liegt die Sterblichkeitsrate laut Sciensano bereits seit ANFANG JANUAR auf dem üblichen Niveau.

    Sollte etwa mit dieser Aussage zu Unrecht suggeriert werden, dass dieser Rückgang der Impfkampagne zu verdanken sei?

  2. BRF-Redaktion

    Hallo Herr Schmitz! Ja, es stimmt, im Januar 2021 lag die Sterblichkeit laut Statbel bei 346 pro Tag – das war in etwa auch der Durchschnitt der Januar-Monate 2015-2019. Im Februar und März lag die Sterblichkeit sogar unter dem Monatsdurchschnitt. Im April und Mai war die Sterblichkeit aber wieder höher als im Monatsdurchschnitt. Im Juni war sie im Vergleich mit 2015-2019 gleich, im Juli dann wieder niedriger.

  3. Gerhard Schmitz

    Wenn man nun die Sterbestatistik ein wenig aufdröselt, fällt auf, dass die Sterblichkeitsraten vom Impf-Musterschüler Flandern (90% der 18+ vollständig geimpft) und dem Impf-Sorgenkind Brüssel (62%) sich bislang überraschenderweise NICHT unterscheiden (Stand 10.8.2021).

    Sollte das so bleiben, kann der angebliche Mehrwert einer Impfquotensteigerung über 60% nicht mehr belegt werden, und eine direkte oder indirekte Impfpflicht würde nachweislich auch ihrer wissenschaftlichen Grundlage beraubt.

    Quelle: Sciensano

  4. Edmund Gebser

    Werter Herr Schmitz,
    den gleichen Unsinn haben Sie bereits im Grenz-Echo verbreitet. Dabei unterschlagen Sie aber das Flandern etwa 6x soviele Einwohner hat als Brüssel. Ausserdem steht in den von Ihnen verbreiteten Statistiken nichts über die Todesursachen. Es ist einfach geschmacklos die Trauer der Hinterbliebenen für Ihre obszönen Zahlenspielereien zu missbrauchen.

  5. Gerhard Schmitz

    Sehr geehrter Herr Gebser,

    Die Sterberate ist als relativer Wert zur Bevölkerungsgröße zu verstehen. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, die genauen Zahlen für Brüssel und Flandern des Monats Juli aus den Daten von Sciensano herauszulesen.

    Zunächst mal die durchschnittliche Anzahl Sterbefälle im Monat Juli in den letzten 5 Jahren: 4534 (Flandern) und 744 (Brüssel). Daraus ergibt sich eine Sterberate für den Monat Juli von 69 Toten pro 100.000 Einwohner in Flandern und 62 Tote pro 100.000 in Brüssel.

    Nun die die entsprechenden jeweiligen Ergebnisse für den Monat Juli 2021:
    In Flandern starben im Juli 2021 insgesamt 4781 Personen, davon 24 an/mit Covid-19. In Brüssel starben im gleichen Zeitraum insgesamt 710 Personen, davon 11 an/mit Covid-19. Demzufolge ist die Sterblichkeitsrate des Monats Juli in Flandern von 69 auf 73 gestiegen und in Brüssel von 62 auf 59 gefallen, und das trotz proportional mehr Corona-Toten in Brüssel.

  6. Marcel scholzen eimerscheid

    Werter Herr Schmitz.

    Ihre Zahlenbeterei ist sinnlos. Nutzt dem einzelnen soviel wie einem Vegetarier das Wissen über die Fleischpreise. Ändert nichts an der Tatsache, dass Impfen das beste ist, um nicht krank zu werden.

    Sie sehen vor lauter Bäumen den Wald nicht. 🌲🌲🌲

  7. Norbert Schleck

    Ach, die Zahlen- und Grafikspielereien des Herrn Schmitz, richtig verliebt ist er in die. Was er damit erreichen will, bleibt sein Geheimnis.
    Dabei hat die Sterblichkeitsrate an sich nichts mit der Existenz einer Pandemie zu tun.
    Aber das will er partout nicht begreifen, wie übrigens auch der ostbelgische Guru nicht, der noch Ende August steif und fest forderte: „Man sollte aufhören, auch im GrenzEcho und beim BRF, die Bevölkerung so ruchlos zu belügen und in Panik zu halten, denn es gab und es gibt keine PANDEMIE nationaler Tragweite-.“

    Liebe Redaktion des BRF, nehmen Sie sich das doch gefälligst zu Herzen und hören Sie auf mit Ihren ruchlosen Lügen und Ihrer Panikmache.

    Kleine Frage: Eine „PANDEMIE nationaler Tragweite“? Ist das nicht ein Widerspruch in sich wie „ein weißer Rappe“?

  8. Gerhard Schmitz

    Sehr geehrte Herren Scholzen und Schleck,

    Das, was Sie jetzt abfällig als „Zahlenbeterei bzw. „Zahlen- und Grafikspielereien“ bezeichnen, waren genau die Mittel, deren sich die „Zeugen Coronas“ tagtäglich bedienten, um das Volk in ihrem Sinne zu manipulieren, mit dem Unterschied, dass sie diese wenn’s genehm war, mal als relative und dann wieder als absolute Zahlen hochhielten, je nachdem, welche Darstellung die „überzeugendste Wirkung“ hatte.

    Und Herr Schleck, dass die WHO just dann den Begriff „Pandemie“ neu definiert, als die Schweinegrippe nicht genügend Tote „produzierte“, um sie weiterhin als Pandemie zu instrumentalisieren, und deswegen Millionen Impfdosen entsorgt werden mussten, irritiert Sie nicht? Übrigens ohne diese Neudefinition von „Pandemie“ wäre die Corona-Pandemie mangels nachgewiesener, von COVID-19 verursachter Todesfälle heute tatsächlich vorbei. Mal sehen, ob die WHO nicht bald schon den Begriff „krank“ durch „positiv-getestet“ ersetzt, um zukünftige Infektionen aller Art zur Freude der Impfstoffhersteller als „Pandemie“ auszurufen.

    In der Tat „nutzt dem Vegetarier das Wissen über die Fleischpreise“ nichts bzw. wird er sich nicht über diese aufregen, insofern er nicht zum Fleischessen genötigt oder gar gezwungen wird.

  9. Marcel scholzen eimerscheid

    Herr Schmitz.

    Welche Lösung schlagen Sie vor bezüglich Covid19 ?

    Was ist besser als impfen ?

  10. Guido Scholzen

    In Europa sollte man die Toten von grippeähnlichen Atemwegserkrankungen, so die offizielle Bezeichnung und seit 2020 nur noch dominiert von Coronaviren, nicht unbedingt von Jahr zu Jahr schauen, sondern saisonal von August eines Jahres bis zum Juli des folgenden Jahres.

    SAISONAL betrachtet:
    1.Saison bis Juli’2020: 9.723
    2.Saison August’2020 bis jetzt: 15.674

    JÄHRLICH betrachtet:
    Fast 80% der Coronatoten (19.720 von insgesamt 25.397) in Belgien verstarben im Jahr 2020. Aus diesem Grund war die Sterblichkeit 2020 in Belgien höher.
    In diesem Jahr 2021 weist die Sciensano-Statistik 5.677 Menschen aus.
    Rückblende auf das Jahr 2015: von Januar’2015 bis Ende April’2015 starben fast 6.000 Menschen (mehr als sonst) in Belgien an Influenza (Der BRF berichtete). Also soviel wie an Corona 2021. Influenza und Corona sind wie erwähnt grippeähnliche Atemwegserkrankungen.

    Fazit:
    Wenn 2015 wenig besonderes passierte, ausser dass viele alte kranke Menschen an Grippe verstarben, dann war 2021 trotzdem schlimm???!!!
    Eine Antwort darauf überlasse ich jedem selber, denn dieser Bericht befasst sich mit DEM JAHR 2021.

  11. Gerhard Schmitz

    Sehr geehrter Herr Marcel Scholzen,

    Ihre erste Frage hatte ich schon mehrfach beantwortet: Keine Zwangsmaßnahmen, umfassend informieren, Eigenverantwortung, gezielt schützen, wenn erwünscht (siehe +/- Schweden).

    Ihre zweite Frage sollte jeder nach seinem freien Ermessen für sich persönlich beantworten DÜRFEN.

    ICH will mich nicht impfen lassen, weil MIR die Impfung mehr Kopfzerbrechen bereitet als COVID-19. Diese Abwägung ist meiner persönlichen Erfahrung mit Corona (rund 80% in meinem direkten Umfeld sind positiv getestet, die meisten mit nur leichten Symptomen, einige mit weniger leichten Symptomen, niemand musste ins Krankenhaus), meinem persönlichen Informationsstand und meinen persönlichen Erfahrungen mit staatlichen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern geschuldet.

    So kommt es, dass ich meinem Immunsystem im Falle von COVID-19 mehr Vertrauen schenke, als diesen Impfstoffen.

  12. Norbert Schleck

    Einige Fragen:

    – Wie würde der Herr Schmitz denn eine Pandemie definieren?

    – Weshalb soll eine „natürliche Immunisierung“ mit Infektion und deren Folgen einer Impfung „vorzuziehen“ sein?

    – Wie wäre denn die Krankheit verlaufen,hätte es keinerlei Maßnahmen gegeben, wenn man also „der Natur ihren Lauf“ gelassen hätte?

    – Was sagt Herr Schmitz zu den Aussagen von Anders Tegnell – seit April selbst auch geimpft -, ohne Impfung sei die Krankheit nicht zu besiegen?

    – Wie ist das mit der „Triage“ des Schmitzschen „Vierpunkteplans“?

    Meldung: Vor ein paar Tagen sagte Dr Guillaume D’hoen, beigeordneter Chefarzt der Lütticher Klinik CHR, die Patienten auf der Intensivstation seinen vor allem ungeimpft und jüngere Jahrgänge.

    Meldung: „Die Delta-Variante erreicht inzwischen die Urbevölkerung im australischen Busch, die kaum geimpft wurde. (NZZ)
    Impfquote allgemein dort: 30 %.

    Frage: Was ist das, eine ansteckende Krankheit, die alle Länder der Erde betrifft, außer Tansania, die selbst in die entlegensten Gebiete vordringt?
    Alles, aber keine Pandemie? Allez, allez!

  13. Norbert Schleck

    Kontrastmeldung zur Behauptung des Herrn Schmitz, die Pandemie sei „seit Monaten vorbei“:

    „Das Stadtspital Zürich hat am Donnerstag Alarm geschlagen. Seine Intensivpflegestation (IPS) ist komplett belegt, Operationen müssen verschoben werden. Rund die Hälfte der Covid-19-Betroffenen im Stadtspital sind Reiserückkehrer.
    Von den Patienten auf der IPS ist niemand geimpft. Unter ihnen sind auch jüngere Personen.
    In anderen Zürcher Spitälern ist das Bild ähnlich.
    Im Kantonsspital Winterthur sind alle zwölf Intensivplätze belegt, die Hälfte davon mit Corona-Infizierten.
    Auch am Universitätsspital Zürich (USZ) ist die Lage angespannt, wobei die meisten Infizierten ungeimpft seien.“
    (NZZ)

  14. Gerhard Schmitz

    Sehr geehrter Herr Schleck,

    Sie stellen mir immer wieder Fragen, die ich schon mehrfach beantwortet habe. Wir drehen uns im Kreis. Ich denke, ich werde Sie nicht überzeugen können, genau so wenig Sie mich werden überzeugen können. Wie gehts jetzt weiter? Errichtung der sanitären Diktatur oder Rückgriff auf das altbewährte Mittel namens „Freiheit“, wo jeder Mensch denkt, entscheidet und tut, was er für richtig hält? Diese Freiheit hört selbstverständlich da auf, wo die Freiheit (NICHT die Angst!) des anderen anfängt. Und selbstverständlich dürfen Sie im Rahmen dieses Freiheitsverständnisses gerne freiwillig jeden Impfstoff akzeptieren, jedwede Maske tragen bzw. sich freiwillig in Quarantäne begeben, wenn mal wieder ein Impfstoff an Wirkung verlieren sollte.
    Und dann kann jeder von uns so viel im Internet, in Zahlen und Einzelschicksalen stöbern, wie er mag, und sei es nur um sich selber zu informieren um dann für sich die beste Entscheidung zu treffen.

  15. Norbert Schleck

    Wieder einmal weicht der Herr Schmitz aus, ohne auf eine einzige der oben gestellten ganz konkreten Fragen zu antworten.
    Besonders auf die zweite hätte ich doch zu gerne eine Antwort.

    Ich glaube kaum, dass ein einziger, der mehr als nur leichtes Fieber hatte, mit Herrn Schmitz einverstanden wäre.

    Zufällig bin ich auf ein sehr interessantes Interview gestoßen:

    „Jede Freiheit ist eingeschränkt – Der Spannungsbogen zwischen Pressefreiheit und Persönlichkeitsrecht“
    („Deutscher Kulturrat“ – Was immer die Bedeutung dieses „Rates“ sein mag)

    Es handelt zwar von den Grenzen der Pressefreiheit, ist aber auch auf diesen Kontext hier anwendbar.

    Zur Einleitung heißt es da: „Jede Freiheit, jedes Grundrecht ist eingeschränkt. Man kann keine Grundrechte schrankenlos gewähren. Nicht einmal das Grundrecht auf Leben ist schrankenlos gewährt.“

    „Wenn die Presse etwas schreiben möchte, was in die Persönlichkeitsrechte eines Menschen eingreift, beispielsweise über ihr Privatleben, dann kollidieren zwei Grundrechte. Das Grundrecht auf Pressefreiheit und das auf Privatsphäre. Diese Grundrechte muss man in praktische Konkordanz bringen.“

  16. Dieter Leonard

    „Ach, die Zahlen- und Grafikspielereien des Herrn Schmitz, richtig verliebt ist er in die. Was er damit erreichen will, bleibt sein Geheimnis.“

    Ich denke, das stimmt nicht ganz, Herr Schleck.

    Was G. Schmitz bezweckt ist offensichtlich. Er will mit seinen Kommentaren im Minutentakt und mittlerweile in allen Leserforen der DG, Zweifel sähen.

    Dieses Phänomen oder besser gesagt diese Methode, trägt mittlerweile auch einen Namen: PLURV

    Damit verbreiten oder untermauern Querdenker, Covid-Leugner oder Verharmloser ihre teils absurd irreführenden Informationen und Thesen.

    PLURV steht für

    P – Pseudoexperten
    L – Logikfehler
    U – Unerfüllbare Erwartungen
    R – Rosinenpickerei
    V – Verschwörungsmythen

    Wer – was zugegebenermaßen einen beträchtlichen und wenig erquickenden Zeitaufwand beansprucht – die unzähligen mehrfach täglichen Pamphlete des G.Schmitz ließt (bitte nicht nachmachen, denn darin schöpft G.Schmitz u.a. seine Motivation) erkennt fortlaufend diese Grundprinzipien der Wissenschaftsleugnung.

    Mittlerweile – und dies ist wohl der einzige mildernde Umstand – glaubt Schmitz auch das, was er schreibt, ist er doch Gefangener seines zwanghaften Verhaltens.

  17. Marcel Vola

    Guten Tag zusammen,

    mit Interesse habe ich dieser Diskussion gefolgt, ohne die Beziehung der Diskutanten zueinander zu kennen.

    Nach meiner Auffassung scheitert hier die Kommunikation daran, dass subjektive Glaubens- und Gefühlsargumente (Angst/Furcht/Sorge/Erfahrung als Motivation, Misstrauen ggü. was oder wen auch immer,…) gegen quantitative Daten gestellt werden – was per se sinnlos ist, weil nicht oder kaum vereinbar. Ein Ausweg könnte der Versuch sein, die gegebenen Aussagen nicht ausschließend zu betrachten, sondern vielmehr als gleichwertig nebeneinander zu stellen und so die Kluft zwischen Elfenbeinturm und Lebenswirklichkeit zu überbrücken.

    Vielleicht würden sich daraufhin jeder einzelne auch „gehört“ fühlen…

  18. Gerhard Schmitz

    Hier ein Schreiben von Sciensano an mich:

    „Bonjour Mr Schmitz,

    Pour l’instant nous ne disposons pas d’un aperçu complet du statut de vaccination des personnes qui décèdent. En attendant la consolidation des données de la mortalité par Statbel, nous nous basons sur les profils des patients qui nous sont rapportés à titre volontaire par les hôpitaux via la surveillance clinique. De plus, pas chaque personne se trouve à l’hôpital au moment de son décès, ce qui est souvent le cas pour les personnes âgées. Autrement dit, nous ne disposons pour l’instant pas des chiffres complets qui nous permettent de tirer des conclusions concernant cet aspect.
    Bàv,
    Wesley
    Service Presse Sciensano“

    Ist das zu fassen? Da wird ein experimenteller Impfstoff großflächig, auch bei Kindern verimpft, aber das Gesundheitsamt führt keine Statistiken über den Impfstatus der seit der Kampagne verstorbenen „Versuchskaninchen“. Wie sollen denn da (tödliche) Nebenwirkung der Impfung erfasst werden?

  19. Marcel scholzen eimerscheid

    Werter Herr Leonard.

    Danke für den Hinweis bezüglich PLURV.

    PLURV scheint ja eine ziemlich schlimme Sache zu sein. Mir ist es eiskalt den Rücken runtergelaufen. Dann muss PLURV sofort verboten werden.

    Was kann man denn am besten gegen PLURV machen ? Gibt es schon eine gesetzliche Handhabe gegen PLURV ?Kann man schon existierenden Paragraphen auf PLURV anwenden ?

    Und was passiert, wenn Minderjährige mit PLURV in Kontakt kommen ? Gibt es diesbezüglich schon irgendwelche Erfahrungen auf internationaler oder nationaler Ebene ? Hat man schon an die Gründung von PLURV-Selbsthilfegruppen gedacht ?

    Ist PLURV ein spezielles Problem in den westlichen Ländern oder sind auch nicht-demokratische Staaten betroffen ? Wird mit PLURV überall offen umgegangen oder besteht die Neigung, PLURV unter den Teppich zu kehren ?

  20. Guido Scholzen

    Wenn Dieter Leonard von FLURV redet, dann erinnert mich das an den Gag von Monty Python, wo alles aber auch wirklich alles mit SPAM in Verbindung gebracht wird.
    Aber bleiben wir beim FLURV und Corona.
    Lifestyle-Linke sind natürlich sehr realistische, weltoffene und liberale Menschen, die nur Gutes wollen und tuen, alles andere ist natürlich SPAM …äh… FLURV.

  21. Gerhard Schmitz

    Der Hintergrund meiner Anfrage an Sciensano war die auffällige Übersterblichkeit in der Gruppe 65-74 Jahre, just zu dem Zeitpunkt, als diese Gruppe geimpft wurde. Sciensano hatte selber auch keine Erklärung dafür. Möglicherweise hätte es eine Erklärung gegeben, wenn denn der Impfstatus der Verstorbenen mit der Datenbank der Todesfälle verknüpft hätte werden können. Nur das war erstaunlicherweise nicht möglich, weil Sciensano den Impfstatus der Verstorbenen NICHT kennt. Das finde ich unverantwortlich. Es wäre die Mindestinfo gewesen, die Sciensano hätte erfassen müssen, um sich ein Bild über die Sicherheit der experimentellen Impfstoffe machen zu können.

    Laut EMA-Zulassung muss im Falle einer bedingten Marktzulassung „die Sicherheitsüberwachung NACH der Zulassung“ gewährleistet sein. Was in Belgien demzufolge NICHT geschehen ist.

    Frage an Gesundheitsminister Antoniadis: „Kennen Sie die Anzahl der in OB verstorbenen Geimpften, und wissen Sie ob es da auch relevante statistische Auffälligkeiten bzgl. Impfstatus gibt?

  22. Norbert Schleck

    Ja, Herr Leonard, mit Ihrem Einwand bezüglich der Daten- und Grafikspielereien des Herrn Schmitz haben Sie natürlich Recht.
    Er weiß genau, was er damit erreichen will.
    Dabei benutzt und wechselt er sie je nach Bedarf, ohne überzeugend auf fundamentale Fragen zu antworten.

    Eine Zeitlang war Texas seine absolute Referenz. Davon hört man nichts mehr,
    vielleicht, weil laut Texas Tribune in Houston die Intensivstationen der meisten Hospitäler zwischen 90 und 100 % belegt sind?
    Weil im August 89 Krankenhäuser in Texas keine ICU-Betten mehr frei hatten?

    Und sein vielgepriesenes Vorbild Schweden?

    Dort ist die Übersterblichkeit bedeutend höher als in den Nachbarländern.:
    DK: +476, FIN: +1017, ISL: -38, NOR: -1001
    SWE: +9255 Tote mehr als erwartet seit Januar 2020.

    Und in Israel? +5022

    Aber wie kann man nur den Apfel Schweden mit den Äpfeln skandinavische Staaten vergleichen?

    Zur Schweiz: Krankenhauseinlieferungen am 5.9. pro Million Einwohner:
    Nichtgeimpfte: 12,64
    Geimpfte: 0,46
    (Auf dem Höhepunkt am 27.08.: 16,33 bzw. 0,54)

    Quellen? Einfach googeln.

  23. Dieter Leonard

    @ M. Vola

    Bei allem Respekt! Nach anderthalb Jahren andauernder Kampagne gegen ALLE Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie, eine „Pandemie“, die von den „Ostbelgien steht auf“-Aktivisten, zum Teil auch noch geleugnet wird, kann ich keinen gleichwertigen Ansatz in der „Diskussion“ erkennen.

    Die systematische Verbreitung von Fake-News, Halbwahrheiten und Verschwörungsmythen mit dem Ziel, die Menschen zu desinformieren und zu manipulieren verlangt einfach nur nach Gegenrede. Mehr ist da nicht.

    Es gibt längst keine auszutauschenden Sachargumente mehr, da im Prinzip alles gesagt wurde.
    Ich sehe nicht, wie zwischen Menschen, die die Pandemie leugnen und sich systematisch gegen ALLES wehren, was zu deren Bekämpfung beitragen könnte und Leuten, die die Krise (bei kritischer Bewertung von Einzelmaßnahmen) ernst nehmen, Brücken gebaut werden können.

    Dies gilt im gleichen Maße auch für die Diskussion über den Klimawandel. Wo ist die Gleichwertigkeit der Argumente zwischen Wissenschaft und Leugnern?

    Dass die Auseinandersetzung in solchen Foren nicht dazu beiträgt, Standpunkte anzunähern, ist hingegen unstrittig.

  24. Gerhard Schmitz

    Sehr geehrter Herr Schleck,

    Vergleichen Sie mal die Sterblichkeitsraten der skandinavischen Länder. Seit Februar 2021 schneidet Schweden hier am besten ab.

  25. Voigt Christian

    Verständlich, die große Menge ist ja vorher gestorben. Aber das sagen wir besser nicht.

  26. Marcel scholzen eimerscheid

    Werter Herr Vola.

    Wenn verschiedene Ansichten aufeinander prallen, ist das nichts anderes als eine gesunde Streitkultur. Ist wesentlicher Bestandteil einer Demokratie. Eine Selbstverständlichkeit. Eigentlich. Dies nicht mehr als Selbstverständlich zu betrachten, ist absonderlich.

    Irgendwie nach Harmonie zu streben, ist naiv und gefährlich. Den Himmel auf Erden gibt es nicht. Alle Versuche dahin endeten im Elend wie die Geschichte des Kommunismus zeigt.

    Quer- und Quatschdenker, militante Klimaaktivisten, etc glauben im Besitz der „Wahrheit“ zu sein. Nur es gibt nicht „die“ Wahrheit. Es gibt höchstens verschiedene Ansichten zu einem Sachverhalt. Und nur breite gesellschaftliche Diskussionen verhindern einen Irrtum, bringen uns ein Stück weiter Richtung Wahrheit, den eigentlich unerreichbaren Punkt.