Zugverkehr im Süden des Landes gestoppt – Autofahrten vermeiden

Der Schienennetzbetreiber Infrabel hat den gesamten Zugverkehr im Süden des Landes lahmgelegt. Das teilte der föderale Mobilitätsminister Georges Gilkinet mit.

Schaffner (Bild: Thierry Roge/Belga)

Bild: Thierry Roge/Belga

Der Zugverkehr in der Wallonie ist komplett eingestellt worden. Wie der föderale Mobilitätsminister Georges Gilkinet mitteilte, sei es unmöglich, den Zugverkehr in aller Sicherheit aufrechtzuerhalten.

Bis auf weiteres verkehren auch keine Thalys-Züge mehr zwischen Belgien und Deutschland. Die Reisenden werden gebeten, sich auf der Internetseite der SNCB über die Entwicklung der Lage zu informieren.

In vielen Städten fahren auch keine Busse. Das gilt auch für die TEC-Busse in Eupen.

Die stellvertretende Provinzgouverneurin Catherine Delcourt hat die Bevölkerung der gesamten Provinz Lüttich dazu aufgefordert, auf unnötige Autofahrten zu verzichten und Heimarbeit zu bevorzugen.

Die Verkehrsbedingungen seien äußerst schwierig. Zahlreiche Straßen seien überflutet und nicht passierbar. Die Bevölkerung solle den Notdiensten und Einsatzkräften den absoluten Vorrang lassen. Diese seien im Einsatz, um Menschen aus Notlagen zu befreien.

belga/cd/est/mh