De Croo fordert Sanktionen wegen Ungarns Anti-LGBT-Gesetz

Premierminister Alexander De Croo (Open VLD) will, dass die EU-Kommission Ungarn finanziell bestraft. Grund ist ein umstrittenes Anti-LGBT-Gesetz, dass die rechtskonservative Orban-Regierung diese Woche verabschiedet hat.

Premier Alexander De Croo bei der Demonstration gegen Gewalt in Beveren

Premier Alexander De Croo (Archivbild: Nicolas Maeterlinck/Belga)

Darin steht, dass es in Ungarn verboten ist, in Medien Homosexualität und Transgender als gesellschaftliche Normalität darzustellen, wenn Minderjährige Zugang haben.

Wie De Croo in der Kammer am Donnerstag erklärte, ist die EU nicht nur eine Wirtschaftsunion, sondern auch eine der gemeinsamen Werte. Und da sei kein Platz für Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung. Wenn Europa funktionieren soll, dann brauche es einen Mechanismus, der da trifft, wo es weh tut. Und das sei bei den finanziellen Mitteln, so De Croo.

vk

Ein Kommentar
  1. Frank Mandel

    Was denn jetzt?
    Wo Minderjährige Zugang zu haben, steht in dem Artikel, ja da sollte es Einschränkungen generell geben. Betrifft aber alles was eben nicht altersgemäß ist. Und nun wird das auch für einen Bereich angesprochen, der eben die sexuelle Orientierung anbelangt. Wer klärt denn die Kinder auf? Zeitungsartikel oder vielleicht möchten das ja auch die Schule tun? Was sind denn gemeinsame Werte der Eu? Die Planlosigkeit in Sachen Integration und diskriminierende Ski Klassenreisen gesponsert von Clubs oder was?