Kundgebung zur Unterstützung Israels vor Brüsseler Botschaft – Pro-Palästina-Demos in Gent und Antwerpen

Vor der israelischen Botschaft in Brüssel (Uccle) haben mehrere Hundert Menschen ihre Solidarität mit Israel bekundet.

Demo zur Unterstützung von Israel in Brüssel

Bild: Antony Gevaert/Belga

Die Organisatoren betonten, ihnen liege der Frieden zwischen Palästinensern und Israelis am Herzen. Es bedrücke sie jedoch schwer, dass Freunde und Angehörige in Israel Opfer von Terroristen seien. Deshalb gebe es keinen anderen Weg, als die Hamas, die eine Terrororganisation sei, zu bekämpfen.

Der israelische Botschafter Emmanuel Nashon sagte nach Angaben der Nachrichtenagentur Belga, die Teilnehmer der Solidaritätsaktion mit Israel seien Menschen, die keine Hassparolen verbreiteten, sondern die Frieden im Nahen Osten wollten.

In Gent und Antwerpen hat es Sonntagnachmittag Solidaritätskundgebungen mit der palästinensischen Bevölkerung gegeben. Die Teilnehmer der friedlichen Kundgebungen forderten, dass Israel die Bombardierungen im Gazastreifen stoppen müsse, bei denen es viele zivile Opfer und große Zerstörungen gebe.

Auch verlangten sie ein Ende der Besetzung Palästinas und der Abriegelung des Gazastreifens.

belga/mh

6 Kommentare
  1. marcel scholzen eimerscheid

    Israels Militäraktion sind verständlich. Hoffentlich tragen die dann auch zu einer politischen Lösung bei.

  2. Thomas d´Aquino Apfler

    „Grüß Gott“ sag´ ich!
    NEIN, was die Israelis seit Jahrzehnten mit den Palästinensern aufführen ist NICHT verständlich und absolut untragbar! Das Volk muss quasi in einem Freiluftgefängnis das Leben fristen, ist dem israelischen Psychoterror ausgesetzt und muss tagtäglich mit Schikanen ( ausgesetzte Wasser- und Energieversorgung, verwehrter Zugang in andere Landesteile oder Einrichtungen usw) umgehen. Und das schon ein Leben lang, ohne Aussicht auf Besserung oder Normalität!
    Palästinensergebiete werden/wurden einfach annektiert und nun werden sie aus Ost-Jerusalem „entfernt“….
    Wann traut sich endlich jemand, gegen diese israelische Machenschaften aufzutreten? Die scheissen sich doch allesamt an, weil sie Angst davor haben, als „Antisemiten“ abgestempelt zu werden. Da muss man schon aufpassen.

  3. Ralf zilles

    Herr d Aquino danke für diesen klaren Kommentar. Ich habe vor vielen Jahren einige Monate in Israel gearbeitet und kann jedes Wort in ihrem Beitrag nur bestätigen

  4. Frank Mandel

    @ Zilles & Apfler, es geht nicht um die von außen betrachtete, gestörten Wohnverhältnisse der im Gaza lebenden Menschen, es geht um die Terroristen die sich dort verschanzt haben. Verstehen Sie das? Diese im Gaza lebenden Menschen können nicht demonstrieren, weil sie sonst von den Terroristen gekillt werden aber soll sich Israel deshalb mit umbringen lassen? Die Menschen im Gaza müssen Unterstützung finden (international) um gegen die Vollidioten = die eigene Besatzungsmacht demonstrieren zu können. Machen Sie bitte den Anfang mit einer Petition und hört man auf dann Tatsachen zu verdrehen oder wollen Sie nicht verstehen? Nicht Israel ist die Besatzungsmacht sondern die politischen Idioten die die Menschen im Gaza manipulieren. Eigentlich nicht schwer zu verstehen oder?

  5. Hendrik Baacke

    @ Herr Mandel. Ganz so stimmen Ihre Aussagen aber auch nicht. Hier nur ein kleiner Auszug: [Die israelisch besetzten Gebiete umfassen heute das Westjordanland einschließlich Ostjerusalem, den Gazastreifen und die Golanhöhen. Die Sinai-Halbinsel, die Israel 1967 im Sechstagekrieg ebenfalls erobert hatte, wurde im Camp-David-Friedensvertrag 1982 an Ägypten zurückgegeben. Der Gazastreifen wurde im Jahre 2005 gemäß dem einseitigen Abkoppelungsplan von Ariel Scharon von israelischen Siedlungen und Militärstützpunkten geräumt, gilt für die UNO jedoch weiterhin als von Israel besetztes palästinensisches Gebiet.] Das soll jetzt aber nicht bedeuten, dass ich die Jahrzehnte andauernden Auseinandersetzungen seit der Staatsgründung Israels, egal von welcher Seite gutheißen würde.

  6. Guido Scholzen

    wer hat noch Interesse für den Nahen Osten?
    Sollen die sich doch die Köpfe einschlagen. von denen wird keiner schlauer. Mit dem Orient ist es wie mit dem Balkan oder Kaukasus: in solchen Regionen gibt es keine Guten und Bösen, sondern nur Starke und Schwache.
    und wenn sich da mehrere Parteien streiten, hält man sich besser raus als Aussenstehender. Mit europäischem Antisemitismus hat der Konflikt schon lange nichts mehr zu tun.