Lieferprobleme bei Johnson & Johnson

Der Pharmakonzern Johnson & Johnson kann vorübergehend keinen Corona-Impfstoff an Belgien liefern. Bis jetzt hat Johnson & Johnson 100.000 Impfdosen geliefert.

Impfstoff von Johnson&Johnson-Janssen (Illustrationsbild: Jorge Guerrero/AFP)

Impfstoff von Johnson&Johnson-Janssen (Illustrationsbild: Jorge Guerrero/AFP)

Für die kommenden Wochen wurden keine weiteren Lieferungen in Aussicht gestellt. Als Grund wurden Fehler bei der Produktion genannt, hieß es von Seiten der Impf-Taskforce. Dadurch sei eine große Menge des Vakzins unbrauchbar geworden.

Der Vorteil des Impfstoffes besteht darin, dass er nur einmal gespritzt werden muss, um den vollen Impfschutz aufzubauen. Deshalb war er vorrangig für Personengruppen vorgesehen, die nicht ohne weiteres in ein Impfzentrum gehen können. Dazu zählen Obdachlose und Menschen mit eingeschränkter Mobilität.

vrt/sh