Ramaekers: Es wird kein Impfstoff-Shopping geben

Wer sich in Belgien gegen das Coronavirus impfen lassen will, kann nicht bestimmen, welcher Impfstoff eingesetzt wird. Darauf hat Professor Dirk Ramaekers in der Zeitung Het Nieuwsblad hingewiesen.

Impfzentrum im Zentrum von Brüssel (Archivbild: Benoit Doppagne/Belga)

Impfzentrum im Zentrum von Brüssel (Bild: Benoit Doppagne/Belga)

Ramaekers ist der Vorsitzende der Impf-Taskforce. Er erklärte, die Belgier würden bei ihrer Online-Einschreibung erfahren, welcher Impfstoff eingesetzt werde. Es werde kein Impfstoff-Shopping geben.

Zurzeit gibt es Impfstoffe von drei Firmen, die zum Einsatz kommen: Pfizer/Biontech, Moderna und Astrazeneca.

Das Pharmaunternehmen Astrazeneca wird in den nächsten beiden Wochen weniger Impfstoff an die Europäische Union liefern als vorgesehen war. Das hat das Unternehmen am Dienstagmorgen mitgeteilt. Ein Grund wurde nicht genannt.

Belgien erhält diese Woche 88.800 Impfdosen, geplant waren 114.716. Am 3. März werden 21.600 anstatt 90.161 Dosen geliefert. Die Zahlen hat der flämische Gesundheitsminister Wouter Beke bekannt gegeben. In der Woche danach soll es dann eine größere Lieferung geben.

Auch von Moderna steht noch eine Lieferung aus. Sie sollte vor einer Woche eintreffen, war dann auf den 22. Februar verschoben worden und ist nun für diesen Donnerstag (25. Februar) geplant.

belga/rtbf/est/km

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